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Borreliose - Lyme Disease

Als Waldbesucher und Tierhalter war fast jeder von uns schon mal mit Zecken konfrontiert, und seit Jahren wird auf die zunehmende Gefährdung von Mensch und Tier durch diese Parasiten aufmerksam gemacht.

Mittlerweile gibt es in Deutschland einen Impfstoff gegen die Borreliose. Der optimale Impfzeitpunkt liegt im ersten Jahresviertel. Dadurch wird rechtzeitig vor dem Aktivwerden der Zecken im Frühjahr ein Impfschutz aufgebaut. Ein Impfbeginn ist aber das ganze Jahr über jederzeit möglich und sinnvoll. Um einen ausreichenden Impfschutz zu erreichen, muß ihr Hund zweimal im Abstand von 3 - 5 Wochen geimpft werden. Nach dieser Grundimmunisierung (ab der 12. Lebenswoche möglich) ist eine jährliche Impfauffrischung nötig.
Auf einen zusätzlichen Zeckenschutz sollte trotzdem nicht verzichtet werden, um dem Tier die Pein durch die Zecken selbst zu ersparen. Auf dem Markt gibt es zurzeit verschiedene Mittel wie Sprays, Halsbänder und Spot on's (das Mittel wird an 1 - 2 Stellen auf das Tier aufgetragen und verteilt sich von dort aus selbsttätig über die gesamte Körperoberfläche). Lassen sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, welches Präparat für ihr Tier das geeignete ist, denn dies ist u.a. vom Alter, Gesundheitszustand und der Umgebung (z.B. Kleinkinder) abhängig.
Hat sich eine Zecke trotzdem einmal in der Haut festgesaugt, sollte der Parasit möglichst schnell und ohne "Streß" für die Zecke entfernt werden. Dazu eignen sich am besten spezielle Zeckenzangen. Das Beträufeln der Zecke mit Öl, Klebstoff oder Lösungsmitteln sollte unbedingt unterbleiben, da die Zecke im Todeskampf sonst noch mehr speichelt oder sogar erbricht, wodurch sich die Gefahr einer Erregerübertragung stark erhöht.

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