Anders verhält es sich, wenn eine andere Grundkrankheit oder eine Störung der Sexualhormone Auslöser des Diabetes ist. So können z.B. Unregelmäßigkeiten im Brunstzyklus und hormonelle Läufigkeitsunterdrückung durch langanhaltenden Progesteroneinfluß die Zuckerkrankheit verursachen. Aus diesem Grund spielen ältere, unkastrierte Hündinnen eine relativ große Patientengruppe. Im frühen Stadium ist solch ein Diabetes reversibel, später wird die Störung permanent. Der Tierarzt wird die Hündin stabilisieren, auf Insulin einstellen und dann kastrieren. Nach dem operativen Eingriff wird regelmäßig eine Blutzuckerkontrolle durchgeführt.
Ist der Diabetes rechtzeitig erkannt worden, kommt die Hündin eventuell bereits nach wenigen Wochen wieder ohne Insulin aus.


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