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Impfen hat Erfolg In Deutschland haben Impfungen zu erstaunlichen Erfolgen geführt: Tollwut kommt bei Heimtieren nur noch ganz selten vor und wir halten es schon fast für selbstverständlich, dass es Wundstarrkrampf in der westeuropäischen Heimtierpopulation kaum noch gibt. Dennoch: Der Impfschutz ist nach wie vor sehr wichtig. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass selbst besiegt geglaubte Infektionskrankheiten zu uns zurückkommen. So ist der Ausbruch der Maul und Klauen Seuche (MKS) im Großtierbereich ein typisches Beispiel dafür. Auf dieser Seite steht deshalb viel Wissenswertes zum Thema Impfen. Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich über die für Ihr Tier wichtigsten Impfungen - seiner Gesundheit zuliebe. Was passiert beim Impfen? Kommt es später erneut zu einer Infektion mit demselben Erregern, so "erinnert" sich das Immunsystem an den ersten Kontakt und kann direkt richtig reagieren. Dieses Erinnerungsvermögen des Immunsystems machen wir uns beim Impfen zunutze: Wir führen dem Körper nur den abgeschwächten oder abgetöteten Erreger zu, ganz gezielt zu einem günstigen Zeitpunkt. Daraufhin bildet der Körper spezifische Antikörper. Kommt das geimpfte Tier später mit dem Erreger in Kontakt, so wird dieser sofort als fremd erkannt und unschädlich gemacht. Das geimpfte Tier ist gegen den Erreger immun. Kurz: Bei einer Impfung wird die natürliche Immunabwehr nachgeahmt, so dass das geimpfte Tier später gegen die Krankheit geschützt ist. Halb so schlimm... Lieber eine Impfung mit leichten Nebenwirkungen als eine Infektionskrankheit mit schweren Folgen. Nachimpfungen Natürlich braucht Ihr Tier nicht alle verfügbaren Impfungen, einige verbieten sich vielleicht sogar. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt umfassend beraten. Er sagt Ihnen welche Impfungen bei Ihrem Tier notwendig und sinnvoll sind. In besonderen Fällen, etwa wenn ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht, können weitere Impfungen notwendig sein (zum Beispiel, wenn Sie mit Ihrem Tier zu Ausstellungen gehen, zu Sportveranstaltungen oder etwa bei besonderen regionale Krankheiten). Sprechen Sie mit Ihren Tierarzt von Zeit zu Zeit über mögliche veränderte Einflussfaktoren. Impfen in der Trächtigkeit Am besten vorbeugen... Innerhalb der ersten drei Lebenstage erhalten die Nachkommen dann zusätzlich über die Muttermilch (Kolostrum) Antikörper. Ungefähr ab der 6. Lebenswoche geht dieser Schutz langsam verloren. Im Einzelfall kann aber eine Abweichung von dem obigen Schema erforderlich sein, wenn z. B. eine ungenügende Ausstattung der Nachkommen mit mütterlichen Antikörpern vermutet wird oder ein erhöhter Infektionsdruck vorliegt. Während der Trächtigkeit sollten Nutzen und Risiken einer Impfung sorgfältig abgewogen werden. Allgemein gilt: So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt zum Thema Impfen beraten. Am besten ist es, wenn weibliche Tiere mit denen gezüchtet wird, möglichst schon vor ihrer Trächtigkeit einen ausreichenden Impfschutz haben. Individuelle Auslandsimpfschutz-Beratung Damit Sie und Ihr Hund gesund wiederkommen |