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Vitamine und Mineralien - was bringen diese Nahrungsergänzungsmittel? Aus eigener Erfahrung weiß man, wie wichtig Vitamine und Mineralstoffe bei der täglichen Ernährung sind und welch große Rolle sie bei der Gesunderhaltung spielen. Auch für unsere Haustiere hält der Markt eine Vielzahl von Tabletten, Pasten, Pülverchen und Tropfen bereit. Trotzdem sollte man diese Nahrungsergänzungsmittel mit Bedacht einsetzen, denn auch ein zuviel des Guten kann den Organismus der Tiere unnötig belasten bzw. ihm sogar schaden. Besondere Vorsicht ist bei Mineralien und fettlöslichen Vitaminen geboten. Letztere, vor allem Vitamin A, reichern sich z.B. im Körper an und können so schließlich massive Schäden verursachen. So sind Katzen , die viel oder ausschließlich rohe Leber fressen, beispielsweise gefährdet, da Leber viel Vitamin A enthält. Typische Folgen einer Vitamin A-Vergiftung sind Schäden an der Wirbelsäule und den Gelenken. Auch eine übermäßige Versorgung mit Zusatzpräparaten kann eine Überdosierung verursachen. Verabreichen Sie daher nur das, was Ihr Tier tatsächlich braucht und am besten nach Absprache mit Ihrem Tierarzt. Die meisten Dosen- und Trockenfutter sind optimal zusammengesetzt,
so dass ihr Tier alles Notwendige bekommt, solange es nicht besonderen
Belastungen ausgesetzt ist. Dazu zählen bei Hund und Katze vor allem
Trächtigkeit, Welpenaufzucht, Wachstum, erhöhte Leistungen bei
Sporthunden und zehrende Krankheiten. Hier ist es wichtig durch entsprechende
Nahrungsergänzungsmittel Mangelerscheinungen vorzubeugen bzw. einen
Mangel auszugleichen. Ein Mangel, aber auch ein unausgewogenes Verhältnis
dieser Substanzen zueinander kann Skelettschäden bis hin zu schweren
Deformationen bewirken. Deshalb sind selbstgekochte bzw. zusammengestellte
Rationen in dieser Entwicklungsphase sehr risikoreich und es ist empfehlenswert,
auf ein qualitativ hochwertiges Fertigfutter zurückzugreifen. Der Vitaminbedarf bei Nagetieren und Kaninchen läßt
sich genau wie bei Vögeln gut durch frisches Obst und Gemüse
decken, so daß Zusätze nur bei überwiegender Körnerfütterung
nötig sind. Eine Sonderstellung nehmen die Meerschweinchen ein. Da
sie nicht wie der Mensch und andere Tiere in der Lage sind, Vitamin C
selbst herzustellen, ist dieses Vitamin für die kleinen Nager besonders
wichtig. 10 - 20 mg Vitamin C benötigen sie pro Tag, wobei man ihren
Bedarf entweder durch Vitamin C-reiche Frischkost decken kann oder durch
fertige Vitaminpräparate. Ansonsten benötigen die meisten Heimtiere
nur bei erhöhter Belastung wie Wachstum oder Jungenaufzucht eine
zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffversorgung
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