Therapiehunde Fotos

 

Seit zwei Jahren werden im Dog-Institut Therapiehunde ausgebildet.

Alle Rassen und deren Mischlinge werden weltweit erfolgreich als Therapiehunde eingesetzt. Wichtige Grundvorraussetzungen sind einzig und allein ein absolut menschenbezogenes, freundliches Wesen und gute Sozialisierung als Vorrausssetzung zur Ausbildung. Auch Hunde aus dem Tierheim und aus Tierschutzprojekten können bei diesen Vorraussetzungen, nach Absolvierung einer Eignungsprüfung und nach fundierter Ausbildung an eine solch Aufgabe herangeführt werden.

Eine weitere sehr wichtige Vorausssetzung ist die Freude des Hundes an dieser Arbeit und seine psychische, sowie psychische Konstitution.

Da ein Therapiehund seine Aufgaben nur in Zusammenarbeit mit seinem geschulten Menschen gut erfüllen kann, benutzt man den Begriff "Therapiebegleithund". Auch "Tiergestützte Therapie" ist ein Begriff, der die Unterstützung des Tieres gut ausdrückt und darauf hinweist, dass ein Tier nicht allein therapeutische Arbeit leisten kann.

"Man versteht unter tiergestützter Therapie alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden soll. Das Therapiepaar Mensch/Tier fungiert hierbei als Einheit. Als therapeutische Elemente werden dabei emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung durch das Tier angesehen. Zusaätzlich werden auch verschiedenste Techniken aus den Bereichen der Kommunikation, Interaktion, der basdalen Stimulation und der Lernpsychologie eingesetzt." *

Da der Begriff Therapiehund nicht geschützt ist, gibt es inzwischen genügend "Therapiehundevereine", die nach einer 5-Minütigen Eignungsprüfung eines Hundes deren völlig ahnungslose und ungeschulte Menschen in Altenheime und andere Einrichtungen entlassen.

Die bessere Bezeichnung für den Hund eines ungeschulten Mensch-Hund-Teams ist Besuchshund.
Auch diese sind sehr wertvoll und wichtig. Allein die Verwendung des Begriffes Therapiehund macht in diesem Fall die Motivation (des Menschen) fragwürdig.

*Geschützte Definition nach Dr.G. Gatterer, Psychologe am Geriatriezentrum Wienerwald und langjähriges Vorstandsmitglied von TAT in Wien.

Einsatzbereiche:

  • Senioren- und Altenheime
  • Pflegestationen
  • Krankenhäuser und Spitäler
  • Reha-Kliniken
  • Psychiatrische Kliniken
  • Heime für Mehrfach- und Schwerst-Behinderte
  • Förderzentren für Mehrfach-Behinderte
  • Sonderschulen und Schulen mit Integrationsklassen
  • Kindergärten und Kinderheime
  • Schulklassen
  • Betreute Wohngruppen
  • Bei Verhören im Strafvollzug
  • Bei Katastropheneinsätzen
  • In Häusern für Aidspatienten
  • Als Sterbebegleitung in Hospitzen

("Das Therapiehunde Team" von Inge Röger-Lakenbrink)

Ausbildung:

Jeder Mensch hat durch seinen Beruf oder sein Interesse einen ganz speziellen Einsatzort wie eine Ergotherapeutische Praxis, ein Altenheim usw. als Einsatzgebiet vor sich.

Deshalb bilde ich grundsätzlich nur in kleinen Gruppen bis zu 5 Mensch-Hund-Teams aus. Bei größeren Teams wäre eine Einstellung auf die Besonderheiten des anschließenden Einsatzortes nicht gewährleistet. Ein Mensch-Hund-Team, das in einem Altenheim arbeitet, hat völlig andere Herausforderungen zu erfüllen, als ein Mensch-Hund-Team, das mit Kindern arbeitet.

Preise und Kurseinheiten:

1. Ausbildungsblock Grundausbildung

Kosten:




5 x a 60 Minuten = 300,- Euro
Inhalte:
  • IhrHund ist abrufbar auch unter starker Ablenkung
  • Sie können Ihren Hund überall, auch unter Ablenkung ablegen und er ist dabei völlig entspannt
  • Sie können Ihren Hund mit einer Bewegung hinter sich schicken
  • Ihr Hund läuft auf einer Seite an lockerer Leine und auch ohne Leine neben Ihnen
  • Ihr Hund hört auf alle Grundsignale ohne Leckerchen

2. Ausbildungsblock

Kosten:

ca. 5 x a 60 Minuten = 300,-Euro

Hier richtet sich die Stundenanzahl einfach nach dem Bedarf. Es gab viele Hunde und Menschen die, nach 5 Trainigseinheiten und jeweils 10 Tagen Zwischenraum zum Üben, bereit für ihre Tätigkeit waren.
Der Mensch kann hier einfach selbst entscheiden, wie lange er meine Unterstützung braucht. Vieles lernt man nämlich auch durch Machen, wenn man gut eingeführt wurde und nicht nur durch überteuerte Ausbildungen.

Inhalte:
  • Ihr Hund läßt sich von Umweltreizen nicht irritieren
  • Er reagiert in keiner Situation aggressiv (auch nicht bei Provokation)
  • Er lernt alle spezifischen Dinge wie z.B ruhig bei einem fremden Menschen zu liegen, bestimmte Körperpartien am Menschen mit Maul oder Pfote auf ein Geräusch hin zu berühren usw. je nach Einsatzbereich

Zwischen den Stunden liegen 10 Tage Pause zum Einüben des Gezeigten und Gelernten.

Prüfung:

Bei der Prüfung entscheidet sich letztendlich, ob Sie und Ihr Hund bereit für Ihre Arbeit sind.

Kosten: 120,-Euro
Prüfer:

  1. Ausbilderin
  2. ein unabhängiger verhaltenstherapeutisch geprüfter Tierarzt
  3. eine zweite verhaltenstherautisch ausgebildete unabhängige Person
nächster Ausbildungsbeginn: ab 11.05. 2010
Dienstag, 18.30-19.30, 10 x a 60 Min.

 


Fotos: Elisabeth Gulich

Therapiehunde

Als mir Elisabeth Gulich ihre wunderschönen Fotos von der Arbeit ihres Hundes Danny auf der Wachkomastation zeigte, war ich berührt, von ihrer Art, die Emotionen des Hundes darzustellen. Ich bat sie daraufhin, weitere Fotos von anderen beim Dog-Institut ausgebildeten Therapiehunden bei der Arbeit zu machen. Die ersten Ergebnisse sind hier bei einem Klick auf die Fotos zu sehen. Alle Fotos zeigen, wie Hunde bei ihrer Arbeit als Therapiehund aussehen sollten: entspannt, neugierig, freudig, aufmerksam, spitzbübisch, sanft, gelassen.


Viktor, Frieda, Zilla
bitte auf das Foto klicken

Danny
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Loki
bitte auf das Foto klicken

Lara
Foto: A. Berndt (weitere Fotogeschichten folgen)

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